


16. Juli 2026
Tuttlingen, 14. Juli 2026 — Nach der Premiere 2025 hat der Wettbewerb an Bedeutung gewonnen und viele Nachwuchstalente aus dem Landkreis zusammengebracht. Rund 140 Schülerinnen und Schüler aus 19 Schulen und Institutionen kamen am vergangenen Dienstag zusammen und präsentierten ihre über Monate entwickelten Lösungen.
Die Teilnehmenden im Alter von 7 bis 16 Jahren arbeiteten an eigenen Projekten zum diesjährigen Thema „Unearthed“. Im Mittelpunkt standen Fragen zum verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Boden und der Einblick in frühere Zeitalter aus der Sicht eines Archäologen. Die Teams entwickelten in den zwei Altersgruppen „Explore“ (Grundschulen) und „Challenge“ (weiterführende Schulen) eigene Roboter mit unterschiedlichen Sensoren. Zudem bauten sie Artefakte und Ausgrabungsstätten sowie programmierte Werkzeuge für archäologische Arbeiten. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie vor Jury und Publikum am Tuttlinger Campus der Hochschule Furtwangen. In der Kategorie „Challenge“ belegten das Team des SFZ-Standorts Tuttlingen und der Hermann-Hesse-Realschule punktgleich den ersten Platz bei der Wertung „Forschung und Roboterdesign“, Zweiter wurde das Team des Gymnasium Engen. Beim Robo-Game erreichte das SFZ- Team mit 220 Punkten Platz 1, gefolgt vom Team des Gymnasiums Engen und der Hermann-Hesse-Realschule.
Parallel zum Wettbewerb fand als Vorstufe für ausgewählte Schülerinnen und Schüler von acht Grundschulen der Tüftelwettstreit des Kreismedienzentrums Tuttlingen statt. Die Teams bauten und programmierten Lego-Roboter zum Thema Wasser, die am Ende des Wettstreits einen Parcours mit unterschiedlichsten Elementen bewältigen mussten. Dabei lag der Fokus inhaltlich auf dem Nachhaltigkeitsaspekt zum Umgang mit der Ressource Wasser.
„Die große Resonanz zeigt, wie stark das Interesse an technischen Themen gewachsen ist“, sagt Katharina Kaltenbach, Standortleiterin des Schülerforschungszentrumsstandorts Tuttlingen und Organisatorin des Wettbewerbs. „Die Nachwuchstalente bringen eigene Ideen ein und entwickeln Lösungen für reale Fragestellungen – genau das motiviert viele, sich intensiv einzubringen.“
Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten lokalen Netzwerk: Das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg - Standort Tuttlingen, das Kreismedienzentrum, die Hochschule Furtwangen, das MINT‑Netzwerk Donau‑Baar‑Heuberg sowie zahlreiche Schulen arbeiten zusammen. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Medizintechnologieunternehmen B. Braun und der Kreissparkasse Tuttlingen.
Als Hauptsponsor engagiert sich B. Braun für die regionale Nachwuchsförderung und unterstützt den Wettbewerb organisatorisch und finanziell sowie durch die enge Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum.
„Als Familienunternehmen ist uns die Förderung junger Talente in der Region ein zentrales Anliegen“, sagt Kathrin Benzing, Bereichsleiterin Ausbildung Deutschland bei B. Braun. „Mit der FIRST LEGO League schaffen wir Raum, in dem sie eigene Ideen ausprobieren, entdecken und daran wachsen können.“
Über FIRST LEGO League
FIRST LEGO League ist ein globales Bildungsprogramm, das Kindern und Jugendlichen einen Einstieg in die Bereiche Robotik und Forschung ermöglicht. Es weckt ihr Interesse an MINT und stärkt ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit. Jedes Jahr steht das Programm unter einem spannenden Saisonthema, das die Teilnehmenden herausfordert, innovative Lösungen zu entwickeln und kreative Fähigkeiten zu entfalten.
Über B. Braun
B. Braun ist ein führendes Unternehmen der Medizintechnologie. Mit 66.800 Mitarbeiter*innen, rund 4.100 davon in Tuttlingen, ist das Familienunternehmen ein verlässlicher Partner, der integrierte Lösungen entwickelt und wegweisende Standards setzt, um den Fortschritt im Gesundheitswesen zu beschleunigen. 2025 erwirtschaftete die B. Braun-Gruppe einen Umsatz von 9,4 Mrd. Euro. Als Produktmarke im B. Braun-Portfolio bietet Aesculap, mit Hauptsitz in Tuttlingen, Lösungen für chirurgische, minimalinvasive und kathetergestützte interventionelle Eingriffe.
