
11. Juli 2026
Einen herausragenden Erfolg feierte das Team „RRR Kabelmüsli“, bestehend aus Joel Dankert, Felix Hafner, David Schumacher und Simon Müther, vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Standort Tuttlingen, bei der diesjährigen RoboCup-Weltmeisterschaft im südkoreanischen Incheon. In der anspruchsvollen Kategorie Rescue Maze belegte das Team einen hervorragenden vierten Platz und zählte damit zu den besten Mannschaften der Welt. Insgesamt traten 31 Teams aus zahlreichen Nationen gegeneinander an.
In der Kategorie Rescue Maze müssen die Schülerinnen und Schüler einen autonomen Roboter entwickeln, der sich selbstständig durch ein komplexes Labyrinth bewegt. Dabei gilt es, Hindernisse wie Treppen, unebene Untergründe oder Engstellen zu überwinden, versteckte Räume zu finden und mithilfe von Kameras sowie Künstlicher Intelligenz verschiedene Markierungen zu erkennen. Erkennt der Roboter eine solche Markierung, muss er selbstständig ein sogenanntes „Rescue Kit“ ablegen und anschließend sicher zum Startpunkt zurückkehren. Neben den eigentlichen Wertungsläufen stellen zusätzliche technische Herausforderungen die Teams vor immer neue Aufgaben.
Der RoboCup zählt zu den weltweit bedeutendsten Wettbewerben im Bereich der intelligenten Robotik. Die Junior-Wettbewerbe richten sich an Schülerinnen und Schüler bis 19 Jahre und führen über nationale Qualifikationsturniere zum internationalen Finale. Das Team „RRR Kabelmüsli“ hatte sich als deutscher Meister für die Weltmeisterschaft qualifiziert und durfte Deutschland in Südkorea vertreten.
Die Mitglieder des Teams arbeiten am SFZ, wo sie ihre Robotikprojekte eigenständig planen, konstruieren und kontinuierlich weiterentwickeln. Die intensive Vorbereitung der vergangenen Monate, zahlreiche Testläufe und technische Verbesserungen zahlten sich in Incheon eindrucksvoll aus.
Mit einer konstant starken Leistung über den gesamten Wettbewerb hinweg arbeitete sich das Team bis in die Weltspitze vor. Am Ende fehlte nur wenig zum Sprung auf das Podium. Neben dem sportlichen Erfolg bleibt für das Team vor allem der internationale Austausch in Erinnerung: Die Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern aus aller Welt, das gemeinsame Interesse an Robotik und die besondere Atmosphäre einer Weltmeisterschaft machten die Reise nach Südkorea zu einem unvergesslichen Erlebnis.
