9. Juni 2026

Den 61. Bundeswettbewerb richtete die Stiftung Jugend forscht e. V. gemeinsam mit der Schaeffler AG in diesem Jahr in Herzogenaurach aus. Beim Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb maßen sich die Besten des Landes in sieben Fachgebieten. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury erwartete die Jugendlichen während des viertägigen Wettbewerbs ein attraktives Rahmenprogramm.

In der Sparte „Technik“ wurden Noah Schittenhelm und Maximilian Scheible vom SFZ-Standort Überlingen mit einem hervorragenden 3. Platz ausgezeichnet.

Im Maisanbau eingesetzte Herbizide belasten die Umwelt. Noah und Maximilian entwickelten einen Roboter, der die unerwünschten Kräuter ohne Chemie beseitigt. Ihr autonomes Fahrzeug startet auf Befehl von einer Basisstation, navigiert dann zwischen den Maisreihen, beobachtet dabei den Boden mit einer Kamera und identifiziert per KI-Bildanalyse die vorhandenen Pflanzen. Nicht willkommene Gewächse werden im Vorbeifahren durch einen starken Laser an Bord vernichtet, während das Gerät erwünschte Kräuter unbeschadet zurücklässt. Die Jungforscher gehen davon aus, dass ihr Roboter mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde fahren und bis zu zehn Ziele pro Sekunde mit hoher Präzision treffen kann. Die Ära der Spritzfahrzeuge auf den Äckern könnte damit zu Ende gehen.

Betreut wurde das Team von Niels Fenkl und Helmut Ruf.