
23. März 2026
Mit einer großen Delegation von 46 Schülerinnen und Schülern aus insgesamt 21 Teams nahm das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg am RoboCup Germany teil – und kehrte mit zahlreichen Erfolgen zurück. Die Nachwuchsentwicklerinnen und -entwickler aus den Standorten Bad Saulgau, Friedrichshafen, Stockach, Tuttlingen und Wangen traten in den Junior-Ligen Maze Entry, Maze, Line Entry, Line und Soccer Entry an und konnten dabei eindrucksvoll zeigen, was sie in monatelanger Arbeit entwickelt hatten.
Besonders erfolgreich war das Team „RRR Kabelmüsli“ aus Tuttlingen (Joel Dankert, Simon Müther, Felix Hafner und David Schumacher). In der Liga Maze setzte sich das Team gegen starke Konkurrenz durch und wurde deutscher Meister. Mit dieser herausragenden Leistung qualifizierten sich die Schülerinnen und Schüler zugleich für die Weltmeisterschaft in Südkorea.
Auch in der Liga Line konnten Teams des Schülerforschungszentrums Spitzenplätze erreichen: Das Team „DINA4“ aus Stockach (Rufus Volk und Samuel Waibel) belegte den zweiten Platz, das Team „BIGG-IRMI“ aus Wangen (Mila und Iren Biggel) den dritten Platz. Beide Teams qualifizierten sich damit für die Europameisterschaft.
Ein weiterer Erfolg gelang dem Stockacher Team „Robuh“, das den Poster-Wettbewerb gewann. In dieser Sonderwertung präsentierten die Teilnehmenden ihre Projekte, die Entwicklung ihrer Roboter und ihre technischen Lösungsansätze besonders anschaulich und überzeugend.
Auch im Bereich des Roboter-Fußballs gab es Erfolge. Das Wangener Team "LuSi" (Luka Steib, Simon Brandstetter) hat nach einem spannenden Turnierverlauf in der Liga 1vs1Soccer Entry , in dem sie nach dem ersten Tag sogar in Führung lagen, am Ende Platz 3 belegt. Somit kann auch das Team auf eine EM-Teilnahme hoffen. Hier wurden die Quoten leider noch nicht festgelegt.
Knapp nicht direkt qualifiziert hat sich Ella Spanier mit einem vierten Platz in der Liga Maze Entry. Sie hofft nun auf einen weiteren Startplatz über die Vergabequoten.
Neben den sportlichen Erfolgen stellte das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg auch die größte Gruppe im Junior-Wettbewerb des RoboCup Germany. Insgesamt 46 Teilnehmende aus fünf Standorten waren angereist und bildeten damit die größte Delegation im Wettbewerb.
Für die Jugendlichen war der RoboCup weit mehr als ein Wettbewerb. Über mehrere Tage hinweg konnten sie ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, Erfahrungen im Team sammeln und sich mit anderen robotikbegeisterten Jugendlichen austauschen. Für das Betreuerteam des Schülerforschungszentrums war die Veranstaltung daher nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein voller Erfolg.
Mit dem deutschen Meistertitel, internationalen Qualifikationen und vielen neuen Erfahrungen blicken die Teams nun motiviert auf die kommenden internationalen Wettbewerbe – und vertreten dort das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg sowie ihre Region.
