11. Februar 2026

Am vergangenen Donnerstag und Freitag nahmen nun schon zum 18. Mal Überlinger SFZ-Schüler am Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Friedrichshafen teil. Wie schon oft in den zurückliegenden Jahren, ging auch in diesem Jahr der Regionalsieg in der Kategorie Technik an eines der vier Projekte vom SFZ-Standort Überlingen.

Das Überlinger Team reiste mit zwei Junior-Projekten und zwei Senior-Projekten an.

Bei den Junioren durfte sich Levi Bräg bei seiner ersten Teilnahme über einen tollen 3. Platz freuen. Er konnte bei den Juroren mit seinem Leiterplattendesign und seinen Nachforschungen zur Ansteuerung und zur Funktionsweise von Schrittmotoren punkten. Wir freuen uns, dass mit Levi wieder mal ein Schüler der Überlinger Waldorfschule unser Jungforscherteam verstärkt.

Noah Wilde, unser zweiter Teilnehmer in der Junior-Kategorie, präsentierte die Weiterentwicklung der Software zur Ansteuerung vernetzter Schalter. Mit den, von seinem Betreuer Jürgen Späh entwickelten, intelligenten Schaltern, haben Schüler nun ein Werkzeug, um selbständig zukunftsweisende Aspekte eines intelligenten Energiemanagements zu erforschen. Noah erhielt als Sonderpreis ein Jahresabo der Zeitschrift CT.

Fabian Hölscher, Janina Grigutsch und Emma Bürgel konstruierten und programmierten im Rahmen ihres Vulcaro-Projekts ein Roboterfahrzeug, das mit Hilfe einer Kamerabildübertragung in vulkanischem Gelände ferngesteuert werden kann. Das Fahrzeug kann z.B. mit Gas- und Temperatursensoren Messdaten erfassen und mit einem Greifer Gesteinsproben aufnehmen. Als Anerkennung für ihre Arbeit wurde das Projekt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Schüler erhielten eine Jahresabo der Zeitschrift GEO.

Noah Schittenhelm und Maximilian Scheible wurden mit der Weiterentwicklung ihres Regionalsiegerprojektes aus dem vergangenen Jahr erneut Regionalsieger. Mit ihrem Projekt führen sie die Erfahrungen fort, die in der mittlerweile 15 Jahre andauernden jährlichen Teilnahme Überlinger Schüler am internationalen Fieldrobot Event gesammelt wurden. Ihr neu entwickelter Agrarroboter vereint modernste Konzepte des IT-Zeitalters, wie KI-basierter Objekterkennung oder webbasierten Industrie 4.0 Bedien- Planungs- und Analysebenutzeroberflächen. Mit ihrem Roboter können sie nun Unkraut ohne den Einsatz von giftige Spritzmitteln beseitigen.

Freuen durfte sich auch Jürgen Späh, der uns seit vielen Jahren ehrenamtlich mit vielen Ideen, viel Unterstützungszeit und großem Fachwissen sehr engagiert unterstützt. Er wurde für die ”beispielhafte Förderung junger Talente“ mit einem Sonderpreis geehrt und erhielt dafür eine Einladung inklusive Kost und Logis zum diesjährigen Jugend forscht Vernetzungstreffen für Projektbetreuende.