2. Februar 2026

Am Donnerstag, den 29.01. und Freitag, den 30.01.2026 fand der 17. Trinationale Schülerkongress an der Hochschule in Offenburg statt. 160 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich durften dort ihre Forschungsprojekte in den Sprachen Deutsch und Französisch einander vorstellen, neue Bekanntschaften machen, ihre Präsentationskompetenz bei Vorträgen vor allen Teilnehmenden erweitern und darüber hinaus Fachwissenschaftlern zuhören sowie Einblicke in deren Forschungslabore gewinnen. Sieben Gruppen des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg, Standort Tuttlingen, konnten in diesem Jahr mit Projekten, die sich fast alle mit Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen, teilnehmen.

Zu den ersten Vortragenden des Kongresses gehörten Mohamed Karoui, Samuel Rüdiger und Julius Stindl (alle Klasse 9, Immanuel-Kant-Gymnasium Tuttlingen), die, unterstützt durch die Dolmetscherinnen Sara Begonja und Lena Störk (beide J1, Immanuel-Kant-Gymnasium) ihre Arbeit zum Thema Mikroplastik in Lebensmitteln und Aufnahmewege in den Körper vorstellten.

Diana Plett (Klasse 9, Immanuel-Kant-Gymnasium) präsentierte auf dem Kongress ihre Arbeit zur Proteinextraktion aus Hefezellen. Perspektivisch können von Mikroorganismen hergestellte Proteine als ein Baustein der Ernährung der Zukunft dienen. Auch Mahbube Amiri, Chloé Michaut und Eyituoyo Omagbemi (alle Klasse 10 und J1, Immanuel-Kant-Gymnasium) haben sich in ihrem Projekt über die Ernährung der Zukunft Gedanken gemacht, indem sie verschiedene Pflanzen auf ihre Anbaubarkeit in Zeiten des Klimawandels auf Agrarflächen in Deutschland untersucht haben. Daniel Böer, Julian Böer und Maximilian Storz (Klasse 8 und 9, Immanuel-Kant-Gymnasium) nehmen sich in ihrem Projekt das Thema Heizen vor und untersuchen, ob es möglich ist, eine leitende Wandfarbe als ökologischeren Ersatz für aktuell bestehende Heizsysteme zu entwickeln. Luisa Renjiffo Boeck (J1, Immanuel-Kant-Gymnasium) präsentierte einen mit ihren Projektpartnern weiterentwickelten smarten Erste-Hilfe-Kasten, mit dem Betrieben ein vereinfachtes Management der Wartung ihrer Ersthelferausrüstung ermöglicht werden soll. Tom Bühler (Klasse 11, Ferdinand-von-Steinbeis-Schule) zeigte auf dem Kongress die Ergebnisse seines Projektes, welches sich mit modularen, mit Solarplatten versehenen und begrünten Parkplatzüberdachungen beschäftigt. Aron Herman, Mohamed Taqui und Frederik Witte (alle Klasse 12, Ferdinand von Steinbeis-Schule) konnten die Anwesenden mit ihrem Projekt über die Messung von Licht mithilfe von Aufnahmen durch eine Kamera derart begeistern, dass sie am Ende den Schülerpreis für ihr Projekt gewannen.

Für alle SFZler ist der Kongress ein wichtiger Baustein in der Vorbereitung für den kommenden Jugend forscht Wettbewerb.