



6. November 2025
Auch in diesem Jahr war das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg mit vier Projekten aus drei Standorten auf der internationalen Erfindermesse iENA in Nürnberg https://www.iena.de vertreten. Die iENA gilt als eine der bedeutendsten Erfindermessen der Welt und bietet für mehr als 200 Aussteller aus ca. 25 Nationen die Möglichkeit, sowohl mit einem internationalen Fachpublikum, als auch mit interessierten Messebesuchern über die eigenen Projektentwicklungen ins Gespräch zu kommen.
Vom SFZ-Standort Friedrichshafen war das Projekt Solarkatamaran - mit der Kraft der Sonne über den See an Bord. Die drei Schüler Mattis Wieser, Emil Fröschl und Lukas Stelzel stellten das über Jahre gewachsene Solarboot des SFZ in Friedrichshafen und vor allem ihre Weiterentwicklung im Anschluss von Navigation und der Möglichkeit mit der Unterwasserdrohne unter der Wasseroberfläche zu forschen dem interessierten Publikum vor. Sie wurden von der Jury mit einer Bronze-Medaille ausgezeichnet.
Aus dem SFZ-Standort Überlingen waren Noah Schittenhelm und Maximilian Scheible in Nürnberg mit ihrer Lösung ROS2 Education Toolkit for Mobile Robotics am Start. In Ihrem Paket geht es darum, für den Informatikunterricht der Oberstufe und in den ersten Semestern der Universitäten einen Roboter und Lernmaterialien an die Hand zu geben. Damit kann spannend und praktisch in die Robotik, mit dem in der Industrie verwendeten ROS2, eingeführt werden. Diese Lösung war der Jury eine erste Gold-Medaille wert.
Mit Charlize Cyron und Ahsen Aydin waren zwei Forscherinnen aus dem Standort Tuttlingen am Stand in Halle 3C. Ihr Projekt ALS - low cost Hilfe durch EEG basierte Kommunikation zeigt eine Möglichkeit, wie man für unter 500,- € eine Lösung bereitstellt, damit Menschen, die nur noch die Augen bewegen können, kommunizieren können. Im Gespräch mit der Jury, die speziell für Medizin auf der Messe war, wurden die Anwendungsfälle nun noch viel weiter gefasst, auch auf Schlaganfall und Komapatienten. Die Jury zeichnete das Projekt mit der zweiten Gold-Medaille aus.
Last but not least waren Maddox Srey-Ouch und Witalij Plett ebenfalls in Nürnberg dabei mit ihrer innovativen Lösung ThermariS - Verbundwerkstoff aus Algen und Holzreststoffen. Ihr vollständig biologisch abbaubares Dämmmaterial erreicht Bestwert in der Dämmleistung und verfolgt konsequent das Cradle-to-Cradle Prinzip, da es nach Verwendung einfach in Wasser aufgelöst erneut zu Dämmmaterial oder Verpackungsmaterial geformt werden kann. Als eines von nur vier Projekten der ganzen Messe wurden sie in einem Beitrag der ARD sogar im Fernsehen gezeigt (https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vNzUwNDdkYjctMDRhZC00YWNiLWJlYzItNzRkOTllNjA5ZTg0). Mit der dritten Gold-Medaille für das SFZ ausgezeichnet, haben sie dann Nürnberg stolz wieder verlassen.
