SFZ: Fakten und Zahlen

Acht Standorte mit engen Kontakten zu Industrie und Hochschulen

Das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg ist ein rechtmäßiger Verein.  Zweck des gemeinnützigen Vereins ist eine Forschungsstätte für alle Schüler aus der
Region Südwürttemberg zu sein, in der der MINT-Nachwuchs auf hohem Niveau gefördert und begeistert wird. Darüber hinaus ist das SFZ eine anerkannte Institution, an der Lehrer für den MINT-Bereich Lehr- und Lernmittel entwickeln und qualitativ hochwertige Fortbildungen wahrnehmen können.

Mit seinen acht Standorten in Eningen, Ulm, Tuttlingen, Bad Saulgau, Ochsenhausen, Wangen, Überlingen und Friedrichshafen ist es der größte außerschulische Lernort in Baden Württemberg. Die einzelnen SFZ-Standorte sind nicht nur untereinander stark vernetzt, sie pflegen auch enge Kontakte und Zusammenarbeiten mit großen und kleinen Unternehmen sowie den Hochschulen der Region. In dieser Form ist das SFZ derzeitig einzigartig in Deutschland.

Leistungen

Das SFZ bietet interessierten Kindern und Jugendlichen die Plattform, Freiheit und Unterstützung, Ihre Interessen im Bereich von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, den sogenannten MINT-Fächern, auszuleben und ihre Fähigkeiten in diesen Bereichen auszubauen. Sämtliche Angebote an allen SFZ-Standorten sind für die Schüler kostenlos, Fahrtkosten zu den Standorten sowie zu nationalen und internationalen Wettbewerben können übernommen werden.

Darüber hinaus entwickeln SFZ-Pädagogen Unterrichtsmaterialien für Grundschulen und weiterführende Schulen. Sie geben darin Anleitungen, wie mit einfachen Mitteln bereits in den Schulen das Interesse am Forschen, Erfinden und Tüfteln geweckt werden kann. Zu diesen Themen bietet das SFZ auch Weiterbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an.

500 Schüler

Derzeitig forschen, tüfteln und erfinden etwa 500 Schülerinnen und Schüler in Ihrer Freizeit an den verschiedenen SFZ-Standorten. Sie finden Ihren Einstieg über Workshops und Kurse oder kommen mit konkreten Ideen, die sie gerne umsetzen möchten. Viele lassen sich auch von Projektideen aus dem SFZ-Portfolio inspirieren. Das SFZ steht Schülern aller Schularten offen, Herkunft und Noten sind nebensächlich. Meistens münden die Schülerarbeiten in Wettbewerbsteilnahmen, wie Jugend forscht, Wissenschaftsolympiaden oder Erfindermessen.

100 Betreuer

Die SFZ-Schülerinnen und Schüler werden von insgesamt etwa 100 Erwachsenen betreut. Zum Trainerstab der Jugendlichen gehören dabei engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die mit Genehmigung des Kultusministeriums einen Teil Ihres Deputats am SFZ leisten, aber auch Studierende und ca. 50 Ehrenamtliche. Unsere kostenfrei arbeitenden Ehrenamtlichen sind meistens Pensionäre (Ingenieure, Wissenschaftler, Ausbildungsleiter…) aber auch engagierte Menschen, die parallel zu ihrem Berufsleben am SFZ arbeiten – manchmal in engen Kooperationen mit Ihren Unternehmen.

Finanzierung durch Public Privat Partnership

Das SFZ finanziert sich über öffentliche und private Unterstützung: Das Kultusministerium stellt derzeitig sieben Lehrer-Deputate zu Verfügung. Die Mietkosten an einigen der SFZ-Standorte werden durch die jeweiligen Städte und Kommunen übernommen, an anderen Standorten übernehmen Wirtschaftsverbände wie die IHK oder unsere Partnerunternehmen die Bereitstellung der SFZ-Räume. Das SFZ lebt von zahlreichen Sachspenden regionaler Unternehmen in Form von Einrichtungsgegenständen, Geräten und Sachleistungen. Zusätzlich benötigt das SFZ derzeitig pro Jahr etwa 350000 Euro, die über Mitgliedsbeiträge und Spenden bzw. Zuwendungen von Stiftungen eingeworben werden.