
9. Mai 2026
Gleich in vier Fachbereichen hatten sich Anfang März Gruppen des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg, Standort Tuttlingen für das Landesfinale Jugend forscht Junior 2026 in Balingen qualifiziert, welches am 7. und 8. Mai in der dortigen Volksbankmesse stattfand.
Roman Kaltenbach (Grundschule Seitingen-Oberflacht, Klasse 4) ging ein Jahr lang der Entwicklung und der Lebensweise von Wandelnden Blättern auf den Grund und untersuchte neben der besten Bebrütungsmöglichkeit, den Eigewichten, der Paarung, Eiablage und dem Schlupf auch ihre Nahrungsaufnahme und ihr Verhalten sehr genau. Damit konnte er die Jury des Landeswettbewerbs begeistern und erreichte neben dem zweiten Preis zwei Sonderpreise.
Eda Sükün (Otto-Hahn-Gymnasium Tuttlingen, Klasse 7) hat in ihrem Projekt mit einem eigenen Messstand und unter Zuhilfenahme mikroskopischer Aufnahmen genau untersucht, ob der Sketch des auf einer Bananenschale ausrutschenden Menschen im Film auch wirklich nachweisbar ist. Dazu hat sie in den letzten Wochen vor allem ihren Messaufbau verbessert, statistisch repräsentative Messungen gemacht und diese systematisch ausgewertet. Sie erhielt einen Sonderpreis sowie ein sehr gutes Juryfeedback.
Diana Plett (Immanuel-Kant-Gymnasium Tuttlingen, Klasse 9) erhielt für ihre Forschungsarbeit im Fachbereich Chemie ebenfalls einen Sonderpreis. Darin untersuchte sie das Potential der Bäckerhefe als Proteinquelle der Zukunft, die als platzsparender Tier- und Pflanzenersatz dienen könnte. Dazu hat sie verschiedene Hefen unter verschiedenen Anzuchtbedingungen untersucht und deren Proteine im SDS-PAGE Verfahren aufgetrennt, um diese anschließend genauer charakterisieren zu können.
Betreut wurden die drei Gruppen von Achim Baumann, Katharina Kaltenbach und Werner Schosser. Achim Baumann erhielt darüber hinaus für sein jahrelanges Engagement für Jugend forscht den Betreuerpreis auf Landesebene.
Rasmus und Julius Jauß hatten sich im Bereich Mathematik/Informatik mit einer KI zur Wildtiererkennung für den Landeswettbewerb qualifiziert, konnten allerdings aufgrund persönlicher Abwesenheit nicht teilnehmen. Sie wurden von Helmut Ruf und Florian Zitz betreut.
