



10. April 2026
Das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Standort Tuttlingen, war auch in diesem Jahr wieder mit vier Projekten beim Landeswettbewerb von Jugend forscht vertreten. Dies unterstreicht einmal mehr die kontinuierlich sehr gute Betreuung und Förderung von Schülerprojekten am Standort Tuttlingen.
Gleich vier Teams schafften den Sprung vom Regional- in den Landeswettbewerb und präsentierten dort ihre Arbeiten einer Fachjury.
Ein besonders praxisnahes Projekt stellte der „smarte Erste-Hilfe-Kasten“ dar, entwickelt von Finn Hilzinger (nicht auf dem Bild), Luisa Renjiffo Boeck und Justin Schöba vom Immanuel-Kant-Gymnasium Tuttlingen. Mithilfe von Sensorik und digitaler Erfassung soll hier die Wartung und Verwaltung von Erste-Hilfe-Material deutlich effizienter gestaltet werden.
Mit Blick auf globale Herausforderungen widmete sich das Team um Mahbube Amiri, Chloé Michaut und Eyituoyo Omagbemi, ebenfalls vom Immanuel-Kant-Gymnasium Tuttlingen, dem Thema „Ernährung der Zukunft“. Im Zentrum standen die Auswirkungen des Klimawandels auf Böden sowie deren Einfluss auf das Pflanzenwachstum und damit auf die zukünftige landwirtschaftliche Produktion.
Nachhaltige Materialien standen im Fokus von Niklas Ganter, Maxim Schilling und Ben Raumel vom Gymnasium Trossingen. Ihr Projekt „Wundermaterial Chitosan“ untersuchte biologisch abbaubare Stoffe als vielversprechende Alternative zu herkömmlichem Kunststoff.
Einen eher technisch-physikalischen Ansatz verfolgte das Team der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen: Frederik Witte, Aron Hermann und Muhamed Thaqi entwickelten im Projekt „Ein-Pixel-Kamera“ eine neuartige Technologie, mit der sich extrem schnelle Lichtprozesse sichtbar machen lassen.
Alle vier Projekte wurden von der Jury mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden wertvolle Rückmeldungen und hilfreiche Tipps zur Weiterentwicklung ihrer Arbeiten.
Die erfolgreiche Teilnahme zeigt eindrucksvoll das hohe Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie die nachhaltige Qualität der Betreuung am Schülerforschungszentrum Südwürttemberg.
