
3. März 2026
Am vergangenen Sonntag veranstaltete die Hochschule Mannheim in Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg einen Qualifikationswettbewerb für den RoboCup Junior an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Tuttlingen. Der Wettbewerb wurde in den Ligen „Rescue Maze“ und „Rescue Maze Entry“ ausgetragen.
Insgesamt traten 52 Teilnehmende aus 25 Teams an, um sich einen der begehrten Startplätze für die RoboCup German Open zu sichern, die Mitte März in Köln stattfinden. In vier Wettkampfarenen mussten sich die selbst konstruierten Roboter in einem unbekannten Labyrinth zurechtfinden – ausschließlich mit Hilfe von Abstandssensoren und intelligenter Programmierung.
Die Schülerinnen und Schüler entwickelten und programmierten ihre Roboter neben dem regulären Unterricht an den Standorten Friedrichshafen und Tuttlingen des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg.
Individuell konstruierte 3D-Druckteile gehören inzwischen zum Standard beim Bau der Roboter. Während in der Einstiegsliga „Rescue Maze Entry“ noch Lego-Sensoren und eine Lego-Steuerung eingesetzt werden, kommen in der anspruchsvolleren „Rescue Maze“-Liga leistungsstarke Einplatinencomputer und neuronale Netze zum Einsatz. Diese ermöglichen unter anderem die Erkennung von Buchstaben sowie komplexe Navigations- und Orientierungssysteme. Der Wettbewerb führt die Jugendlichen praxisnah an moderne Technologien heran und begeistert sie für innovative Lösungsansätze.
Über den RoboCup Junior
Der RoboCup Junior ist ein internationaler Wettbewerb für Kinder und Jugendliche, der sie spielerisch an Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) heranführt. In Disziplinen wie Soccer, Rescue und OnStage entwickeln und programmieren Teams eigenständig autonome Roboter. Ziel des Wettbewerbs ist es, technisches Know-how, Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz zu fördern.
Die RoboCup German Open zählen mit rund 200 Junior-Teams und mehr als 500 engagierten Schülerinnen und Schülern zu den größten Robotik-Wettbewerben Deutschlands. Die besten Teams qualifizieren sich für die RoboCup-Weltmeisterschaft und treten dort gegen internationale Konkurrenz an. Der Wettbewerb inspiriert die nächste Generation von Forschenden sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur technologischen Zukunft.
Gewonnen wurden die Liegen
Rescue-Maze
- Platz Team RRR Kabelmüsli: Joel Dankert, Simon Müther, David Schumacher
- Platz Team robOtter: Stefanie Pick, Kristin Pick, Victoria Reischel
- Platz Team Ich muss überlegen: Alicja Madurska, Dominic Oppl (nicht auf dem Bild)
Rescue-Maze-Entry
- Platz Team MazeRunner: Ella Spanier, Floris Scheuring
- Platz Team Best Robotics: Adrian Molitor, David Wangerin
- Platz Team VKL: Maksym Cherenko, Sviatoslav Shatin (nicht auf dem Bild)
In diesen beiden Kategorien haben sich folgende Schülerinnen und Schüler für das Bundesfinale qualifiziert:
Rescue-Maze:
Adnan Al Halabi, Batoul Al Halabi, Sara Al Halabi, Joel Dankert, Felix Hafner, Alicja Madurska, Simon Müther, Dominic Oppl (nicht auf dem Bild), Kristin Pick, Stefanie Pick, Victoria Reischel, David Schumacher
Rescue-Maze-Entry:
Maksym Cherenko, Johannes Grässlin, Hannes Heller, Amos Herrmann, Kai Kechter, Mark Klatt (nicht auf dem Bild), Felix Kopp, Noah Lißner, Adrian Molitor, Josef Otta, Niklas Pulvermüller, Harshithram Saravanakumar, Floris Scheuring, Sviatoslav Shatin (nicht auf dem Bild), Ella Spanier, Constantin Stebel, Gabriel Stecker, Alimert Sükun, Silas Truppe, David Wangerin
